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Pressemitteilungen
Deutscher Rotweinpreis 2011: Stimmungsvolle Gala zum Jubiläum
«Eine tolle Veranstaltung, exzellente Weine, wunderbare Stimmung», lobte Ehrengast
Günther Oettinger, jetzt EU-Energiekommissar, vormals Ministerpräsident von Baden-
Württemberg bei der «Nacht der deutschen Rotweine» in Fellbach. Wie sehr er von
der VINUM-Gala angetan war, wurde durch eine deutliche Zeitüberschreitung deutlich.
Ursprünglich wollte er nur von 19 bis 20 Uhr bleiben. Aber erst um 22 Uhr geleitete ihn
Fellbachs Oberbürgermeister Christoph Palm aus der «Alten Kelter», in der sich an diesem
weinkulinarischen Abend 280 Gäste eingefunden hatten und an einem Fünf-Gang-Menü der
Rauschenberger Gastronomie und den besten Rotweinen des VINUM-Wettbewerbs gelabt
hatten.
Zuvor wurde Oettinger (dem Palm am Abend per Urkunde zehn Merlot-Rebstöcke verehrte)
noch zum «Arbeiten» eingespannt. Er durfte dem «Roten Riesen» einen großen Pokal
überreichen. Der Mann, der den Preis für seine roten Spitzenerzeugnisse über einen
langen Zeitraum und die häufige Präsenz ganz oben sowie etliche Finalweine beim 2011er
Wettbewerb bekam, ist gewissermaßen «Platzhirsch» in Fellbach. Gert Aldinger leitet den
Familienbetrieb mit 28 Hektar schon seit etlichen Jahren und ist beispielgebend für die
positive Entwicklung im Württembergs Weinbau seit den neunziger Jahren.
Aldinger verfolgte neidlos, dass diesmal beim Wettbewerb andere die Nase vorn hatten und
freute sich darüber, dass Württemberg mit vier Betrieben (Jürgen Ellwanger, Karl Haidle,
Staatsgut Weinsberg, Dautel) vorn dabei war. Die anderen Winzer, die Moderatorin Petra
Klein und Rudolf Knoll von der VINUM-Redaktion in munteren Dialogen vorstellten, kamen
aus Baden (Seeger, Kopp), der enorm starken Pfalz (die Doppelsieger Rings, Landhaus
Kronenberg, Süßwein-Spezialist Frey, Schumacher, Metzger, Schroth), Rheinhessen
(Braunewell, Werner) und von der Ahr (Meyer-Näkel). Erfreulich war, dass sich diesmal
einige Talente ganz vorn behaupteten.
Und bemerkenswert war, dass ein halbes Dutzend Winzer aus verschiedenen
Anbaugebieten, die schon mal in früheren Jahren erfolgreich waren, ganz privat der
Veranstaltung und ihren erfolgreichen Kollegen die Ehre gaben. Vielleicht schon ein
«Probesitzen» für das nächste Jahr…?
Gestartet wurde die Veranstaltung mit einer vierstündigen Präsentation der 15 Top-
Rotweinerzeuger am Nachmittag in einem Teil der «Alten Kelter», in der sich über 300
Besucher durch die Kollektionen der Winzer probierten. Ein Höhepunkt des Abends war
eine erstmals durchgeführte Versteigerung von «roten Legenden», gestiftet von den
Erzeugern. Alle zehn Lots brachte Redakteur Knoll unter den Hammer. Rekordträchtig
war eine Normalflasche Frühburgunder 1999 vom Weingut Meyer-Näkel, die für 270
Euro zugeschlagen wurde. Auch bei Magnumflaschen der Weingüter Seeger (1997 Cuvée
AnnA, 360 Euro) und Schnaitmann (2005 Spätburgunder «R», 340 Euro) sowie einer
Doppelmagnum der Brüder Rings (2007 Cuvée Das Kreuz, 370 Euro) schaukelten sich die
Weinfreunde besonders hoch. Der Erlös von 2010 Euro bedeutete eine Steigerung von 300
Prozent gegenüber den Ausrufpreisen. Christoph Palm durfte das Geld entgegen nehmen;
es wird verwandt für die Neugestaltung des Fellbacher Weinlehrpfades. Neben kulturellen
Aspekten wird hier besonders die Information für die Jugend im Vordergrund stehen.
Fazit am Ende: Dem Jubiläum (der Rotweinpreis wurde seit 1987 zum 25. Mal durchgeführt)
wurde mit der Gala voll Rechnung getragen. 2012 folgt schon das nächste Jubiläum: 25 Jahre
Deutscher Rotweinpreis…
Deutscher Rotweinpreis 2010 in Ludwigsburg
Württemberg, Rheinhessen und die Pfalz räumen bei VINUM ab
- ein badischer Winzer wird "Roter Riese"
Ludwigsburg war für einen Tag "deutsche Rotwein-Hauptstadt". An zwei Standorten drehte sich alles um Spätburgunder, Lemberger, Frühburgunder, Trollinger und andere wichtige nationale und internationale Sorten. Anlass war die Verleihung der Deutschen Rotweinpreise durch VINUM, Europas Weinmagazin, die zum 24. Mal seit 1987 vergeben wurden. Aus knapp 1400 Einsendungen hatten Experten in vier gründlichen Verkostungsrunden die 20 besten Weine in acht verschiedenen Kategorien ermittelt. 18 Erzeuger wurden am Samstag, 20. November im Louis-Bührer-Saal in Ludwigsburg geehrt. Zuvor stellten sie sich mit ihren erfolgreichen Weinen und sonstigen Gewächsen aus ihrem Sortiment im Bürgersaal des Forums am Schlosspark in einer öffentlichen Probe vor.
Neben bekannten Namen, die schon in früheren Jahren bei diesem Wettbewerb ganz vorn dabei waren, konnten sich auch einige weniger Prominente in der Spitze durchsetzen. Dazu gehört vor allem der junge Pfälzer Jürgen Krebs (25) aus Freinsheim, der überraschend in der "Königsklasse" Spätburgunder mit einem 2007er Freinsheimer Musikatenbuckel triumphierte. Drei Betriebe folgten in dieser Kategorie mit gleichwertigen Weinen auf dem gemeinsamen zweiten Platz: das Staatsweingut Weinsberg (Württemberg), das Weingut Burggarten der Familie Schäfer aus Heppingen (Ahr) sowie Axel Neiss aus Kindenheim (Pfalz).
Sehr gut besetzt war die Gruppe der Cuvées, die inzwischen bei den Anstellungen zweitstärkste Kategorie hinter dem Spätburgunder ist. Hier hatte das Weingut Fürst zu Hohenlohe-Oehringen (Württemberg) mit einem 2008er "Ex flammis orior" die Nase dem "Mönch Berthold" der Weinmanufaktur Untertürkheim (Württemberg) sowie dem 2008er "Das Kreuz" der Brüder Andreas und Steffen Rings aus Freinsheim (Pfalz). Bei Lemberger waren die Württemberger in der Spitze mit dem Jahrgang 2008 fast zwangsläufig unter sich, da die Sorte in anderen Gebieten kaum vertreten ist. Es siegte das Weingut Graf Neipperg aus Schwaigern vor Fürst Hohenlohe-Oehringen, einer der beiden Betriebe, der zweimal vorn dabei war.
Bei den deutschen Klassikern gewann ein 2007er St. Laurent vom Hedesheimer Hof aus Stadecken-Elsheim (Rheinhessen) vor einem weiteren St. Laurent 2007 von Philipp Kuhn aus Laumersheim (Pfalz) und einem 2007er Clevner (Frühburgunder) des Weinsberger Staatsweingutes, das sich damit über einen weiteren zweiten Rang freuen konnte.
Überraschung bei den internationalen Klassikern. Es gewann weder ein Cabernet Sauvignon noch ein Merlot oder Syrah, obwohl diese Sorten inzwischen in Deutschland nicht mehr unbedeutend sind. Markus Johannes Keller aus Worms-Pfiffligheim (Rheinhessen) trug sich mit der traditionellen Südtiroler Sorte Lagrein, die er seit 2000 im Versuchsanbau ausprobiert und die 2007 einen qualitativen Höhepunkt erlebte, in die Siegerliste ein. Damit hatte er die Nase vor einem 2007er Syrah des Weinguts Stachel aus Maikammer (Pfalz). Auch bei den Neuzüchtungen siegten die Rheinhessen, und zwar die Brüder Peter und Fritz May vom Weingut Karl May aus Osthofen. Ihr 2007er Dornfelder hielt den 2008er Zweigelt vom Weingut Karl Haidle, Kernen-Stetten (Württemberg) in Schach.
VINUM hat auch ein Herz für unterschätzte Sorten wie Portugieser, Trollinger und Schwarzriesling, was die Winzer mit zahlreichen Anstellungen honorieren. Die große Weingärtner-Zentralgenossenschaft (WZG) im württembergischen Möglingen bekam Lohn für ein spezielles Portugieser-Projekt mit Ertragsreduzierung und speziellem Ausbau. Der 2009er lag vor einem Trollinger von Rainer Schnaitmann aus Fellbach (Württemberg) aus dem gleichen Jahrgang.
Beachtlich war die Zahl der edelsüßen Anstellungen. In diesem Jahr behauptete sich Eckehart Gröhl aus Weinolsheim (Rheinhessen) mit einem Anfang Januar 2010 geernteten Blanc de Noirs Eiswein 2009 vom Spätburgunder vor einer ungewöhnlich dunklen 2009er Trockenbeerenauslese (Sorte Cabernet Mitos) von der Winzergenossenschaft Britzingen, die damit im Wettbewerb die badische Fahne hoch hielt. "Verstärkung" bekamen die Markgräfler Genossen am Abend, als das Geheimnis gelüftet wurde, wer "Roter Riese" des Jahres 2010 ist. Diese seit drei Jahren vergebene Ehrung für besondere Leistungen beim deutschen Rotwein wurde Thomas Seeger aus Leimen zuerkannt. Er stand schon mehrfach auf dem Siegertreppchen, verpasste das diesmal in einigen Kategorien knapp, war aber mit allen zwölf angestellten Weinen im Finale vertreten – eine sensationelle Stärke in der Breite, da bei VINUM insgesamt nur rund 25 Prozent der Anstellungen die Vorrunde überstehen.
Stark war auch die Leistung der Küchen-Crew des "Adler" aus dem benachbarten Asperg. Unter der Regie von Sternekoch Harald Derfuß wurde gezielt auf die besten deutschen Rotweine zugekocht. Rund 250 Gäste waren sehr angetan von Kombinationen wie Zanderfilet mit Zweigelt, Trollinger, St. Laurent und einer württembergischen Cuvée oder geschmorte Kalbsbäckchen mit Syrah und Spätburgunder. Durch den Abend führte Petra Klein vom SWR, unterstützt von der Deutschen Weinkönigin Mandy Großgarten aus Dernau (Ahr) und "Rotweinpreis-Erfinder" Rudolf Knoll von VINUM.
> Pressemitteilung (pdf)
> Preisträger 2010
Deutscher Rotweinpreis 2010 – Die besten Rotweine im Rampenlicht
Die besten deutschen Rotweine in Ludwigsburg
Großer Auftritt von Topwinzern am 20. November
Derzeit laufen hinter den Kulissen die Vorbereitungen für eine bedeutende Veranstaltung in Ludwigsburg, die ausschließlich dem deutschen Rotwein gewidmet ist. Am Samstag, 20. November ist es soweit: Ab 19 Uhr werden die besten 20 Weine des renommierten Deutschen Rotweinpreises im Ludwig-Buehrer-Saal in Kombination mit einem Fünf-Gang-Menü aus der Sterne-Küche des "Adler" Asperg präsentiert und ihre Erzeuger im festlichen Rahmen geehrt. Am Nachmittag von 13.30 bis 17.30 Uhr stellen sich die 18 Erzeuger dieser Weine bereits mit ihren Top-Gewächsen und anderen Weinen aus ihren Kollektionen im Bürgersaal im Forum am Schlosspark der Öffentlichkeit vor (Karten im Vorverkauf 10 Euro, an der Tageskasse 20 Euro).
Im Vorfeld verrät der Veranstalter, das europäische Weinmagazin VINUM, dass gleich sieben Produzenten aus dem Anbaugebiet Württemberg kommen. Außerdem vertreten sind die Pfalz, Rheinhessen, Baden und die Ahr. Ein badischer Winzer wird zudem wegen seiner starken Gesamtleistung als "roter Riese" geehrt.
Der Wettbewerb um den Deutschen Rotweinpreis wird seit 1987 von VINUM ausgeschrieben. Er genießt in der Branche hohes Ansehen, was schon die Zahl von knapp 1400 Anstellungen in diesem Jahr ausweist. Nahezu die komplette Rotweinelite geht an den Start, viele Talente erhoffen sich hier den Durchbruch. Der gelang in diesem Jahr einem jungen Pfälzer Winzer, der die "Königsklasse" Spätburgunder gewann. Seit etlichen Jahren lassen die Württemberger die "Rotwein-Muskeln" spielen, auch die Weingärtnergenossenschaften im Ländle überraschen angenehm.
Die Rotweingala findet erstmals in Ludwigsburg statt, in den letzten Jahren waren Ettlingen und Mainz die Stationen, auch Heilbronn war schon einmal dran. Die Stadt ist ein durchaus würdiger Standort. Schließlich stehen auch auf Ludwigsburger Gemarkungen Reben. Oberbürgermeister Werner Spec wird deshalb der Gala ebenso die Ehre geben wie Landrat Dr. Rainer Haas, der stolz darauf verweist, dass sich in seinem Kreis mit fast 2200 Hektar rund 19 Prozent der württembergischen Rebfläche befinden und hier fast 200 Weinbaubetriebe und elf Weingärtnergenossenschaften aktiv sind. "Der Weinbau in den zahlreichen Steillagen ist landschaftsprägend für den Landkreis".
Wer holt sich dieses Jahr die Lorbeeren?
340 Erzeuger hatten 1270 Gewächse an den vom Weinmagazin VINUM organisierten
Deutschen Rotweinpreis 2009 eingereicht. Die nächste Auflage dieses einzigartigen
Wettbewerbs für deutsche Weine ist bereits gestartet: Noch bis zum 20. Juli 2010 können
die Winzer aller Regionen ihre Kandidaten anmelden. Die Weine werden in 8 Kategorien
eingeteilt und ab Ende Juli von einer kompetenten Fachjury bewertet.
Es gibt viel zu gewinnen, vor allem viel Ehre in der Öffentlichkeit, repräsentative Urkunden
und Berichterstattung nicht nur in VINUM, sondern auch in anderen Medien.
Die Preisverleihung und Gala zum Deutschen Rotweinpreis 2010 ist öffentlich und findet am
20. November 2010 statt.
Weitere Meldungen:
> Pressemitteilung Ludwigsburger Kreiszeitung Neu!
> Pressemitteilung Webzeigtung Ludwigsburg Neu!
> Pressemitteilung Deutsche Weine
> Pressemitteilung Yoopress
>
Pressemitteilung Webzeitung Ludwigsburg
> Pressemitteilung VINUM "Die besten deutschen Rotweine in Ludwigsburg"
>
Pressemitteilung VINUM "Deutscher Rotweinpreis 2010"
> Preisträger 2009 (pdf)
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